Übersicht über die Schwerpunkte an der Grundschule Fürstenau:
1. Soziales Miteinander
2. Bewegungs- /Gesundheitsförderung
3. Musisch-kulturelle Erziehung
4. Religiöse Erziehung


Soziales Miteinander: Unsere Schulregeln

Ich bin freundlich zu anderen und helfe ihnen.

Ich beleidige und schlage niemanden.

In den Fluren gehe ich und unterhalte mich leise.Morgens beim ersten Gong gehe ich in die Klasse, beim zweiten Gong beginnt der Unterricht.

In der großen Pause spiele ich draußen und achte auf die Anlagen. Bei Regenwetter bleibe ich in der Klasse.

Ich gehe erst nach der Pause mit meinem Unterrichtsmaterial in den Fachraum.

Ich achte darauf, dass die Toiletten sauber und ordentlich bleiben.

Ich bringe kein elektronisches Spielzeug mit in die Schule.

Wir mischen mit“ – Schülerparlament
Durch die Arbeit im Schülerparlament lernen die Kinder, Verantwortung für die Gestaltung des Schullebens zu übernehmen. Sie können ihre Interessen und Fähigkeiten intensiver einbringen und üben aktive Mitbestimmung. Ebenso lernen sie, wie nach demokratischen Regeln Entscheidungen getroffen werden. Im November 2007 führten wir einen Projekttag unter dem Motto „Wir mischen mit“ durch.

Seitdem trifft sich das Schülerparlament, das sich aus den Klassensprecher/innen zusammensetzt, einmal im Monat zwanzig Minuten vor Unterrichtsbeginn. Als erstes Projekt wurde die Einrichtung eines Leseraumes umgesetzt, dank finanzieller Unterstützung der Fürstenauer Bevölkerung und einiger Sponsoren.

Der Leseraum unter dem Dach unserer Schule konnte im November 2008 eingeweiht werden. Mit diesem Projekt haben wir uns auch an der Aktion „Wir mischen mit - Mit Kindern Zukunft gestalten“ zum Katholikentag (21. - 25.05.2008 in Osnabrück) beteiligt.

Zurzeit arbeitet das Schülerparlament an einer verbesserten Schulhofgestaltung. Es wurden bereits Sand-Spielgeräte angeschafft, der Sandkasten wurde erweitert, eine Vogelnestschaukel angebracht sowie ein Außenklassenzimmer errichtet. Zudem ist jede Woche eine Klasse für die Sauberkeit auf dem Schulhof zuständig. Durch zweimalige Aktionen „Sponsorenlesen für Haiti“ konnten Spenden für ein Kinderdorf in Haiti gesammelt werden. Aktuelle Themen im Schülerparlament sind immer fester Bestandteil jeder Sitzung, z.B. Probleme und Verbesserungsvorschläge im Miteinander.

Unser Schulleben
Unsere Schule soll ein Lebensraum und eine Lernstätte sein, in der sich die Kinder, Lehrer, Eltern und alle anderen beteiligten Personen wohl fühlen. Das Schulklima soll von Toleranz, Respekt und Wertschätzung dem Einzelnen gegenüber geprägt sein.

Damit sich ein positives Miteinander entwickeln kann, müssen Regelungen akzeptiert und eingehalten werden. Diese Regeln sind in einer Schulordnung verankert. Bei Missachtung werden die Erziehungsberechtigten informiert und mit ihnen Beratungsgespräche geführt.

Konflikte sollen erkannt, besprochen und möglichst selbstständig von den Kindern gewaltfrei geklärt werden.

1.3.1 Gemeinsam in den Klassen

Klassenregeln
Lehrer und Schüler vereinbaren einfache Regeln zum Umgang miteinander. Grundlage ist eine ausführliche Behandlung des Themas im Unterricht sowie das gemeinsame Erstellen der Regeln aufgrund von Einsichten und Erfahrungen.
Regelmäßiges Loben und Anerkennung schafft ein günstiges Klassenklima. Schüler, die sich grundsätzlich geschätzt und anerkannt wissen, akzeptieren auch leichter Kritik an unerwünschtem Verhalten. Bei Nichteinhaltung vereinbarter Regeln folgen entsprechende Konsequenzen.

Regelmäßige Klassengesprächen im Tages-und Wochenkreis
Regelmäßige Klassengespräche, die die sozialen Beziehungen der Schüler untereinander und die Interaktionen zwischen Schülern und Lehrern thematisieren, fördern ein gutes Gesprächs- und Klassenklima.
Hierdurch schaffen sie eine Grundlage für mehr Verständnis und Rücksichtnahme und die Möglichkeit, Konflikte gemeinsam zu lösen. Interaktionsspiele, Rollenspiele und Texte/Geschichten können zur vertieften Erfassung des jeweiligen Themas beitragen.

Gemeinsame Klassenaktivitäten
Die ganze Klasse plant und führt Aktivitäten durch, evtl. auch unter Teilnahme von Eltern (Ausflug, Party, Tanz, …) und bietet auf diesem Wege die Möglichkeit, Mitschüler auch einmal anders kennen zu lernen.

1.3.2 Umgang mit Kindern und Eltern in Konfliktsituationen
Gespräche zwischen Schülern und LehrernGespräche mit der Schulleitung Gespräche mit den Eltern; schriftliche Information an die ElternGgf. können Klassenkonferenzen einberufen werden, in denen über pädagogische Maßnahmen und Ordnungsmaßnahmen entschieden wird.
Bei Konflikten zwischen Eltern und Lehrern können sich beide Konfliktparteien an die Schulleitung wenden (s. auch Konzept Beschwerderegelung)

Streitschlichtung / Mediation
Wenn Kinder sich streiten, kann der Streitschlichter helfen, den Streit wieder zu schlichten. Ziel ist, dass die Kinder lernen, die Sicht des anderen zu verstehen und sich wieder zu vertragen. Der Streitschlichter muss sich neutral verhalten.

Ausbildung der Schüler in einer Arbeitsgemeinschaft
Die Ausbildung der Streitschlichter übernehmen zwei Lehrkräfte, die hierfür die Qualifikation erworben haben.
Eine Gruppe von 12 Schülern (jeweils 4 Schüler aus einer 3. Klasse) wird für die Ausbildung ausgewählt. Die Kinder werden nun in einer AG-Stunde in der Woche zu Streitschlichtern ausgebildet, die Ausbildung dauert ein Jahr. Es geht darum, die wesentlichen sechs Punkte der Mediation den Kindern näher zu bringen. Regeln der Streitschlichtung erklärenWas ist passiert?Wie hast du dich gefühlt?Was war vor dem Streit?
Lösungsvorschläge
Vertrag und Nachtreffen
In vielfältig eingesetzten Rollenspielen erlernen die Schüler die benötigten Fähigkeiten, um ein Streitgespräch zu leiten und gemeinsam mit den Streitenden eine konstruktive Lösung zu erarbeiten.

1.4.2 Konkrete Praxis
Seit dem Schuljahr 2010/2011 führen die Teilnehmer der Streitschlichter-AG während der Pausen selbstständig Streitschlichtungen durch.
Jeweils zwei Schüler übernehmen als Team diese Aufgabe.
Eine Streitschlichterecke ist in der Aula für die täglichen Gespräche der Streitschlichter eingerichtet worden.
Die mit diesen Aufgaben betreuten Lehrkräfte (Frau Föcke und Frau Blanke),
stehen in den Pausen als Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.

1.5. Buddy – Projekt
Seit dem Schuljahr 2011/2012 führt unsere Schule das Buddy-Leseförderungsprojekt durch. Die Kinder des dritten und vierten Schuljahres betreuen im gleitenden Anfang Kinder des ersten und zweiten Schuljahres als Lesepaten. Für die Tätigkeit als Lesepaten werden die Kinder gesondert durch besonders geschulte Lehrkräfte ausgebildet. Dieses Projekt fördert die Lesefähigkeit der Schüler, aber auch das soziale Miteinander durch Übernahme von Verantwortung und Einsatzbereitschaft für jüngere Schülerinnen und Schüler. Außerdem übernehmen die Kinder aus dem 4. Schuljahr als Spielzeugbuddys die Spielzeugausleihe auf dem Schulhof. Auch für diese Tätigkeit werden sie vorbereitet.



2. Bewegungs-/Gesundheitsförderung (s. auch Konzept)

2.1 Laufabzeichen
Bei der Durchführung des Laufabzeichens, welches der Deutsche Leichtathletik-Verband initiiert, werden die Laufleistungen der Kinder in 5 Stufen eingeteilt. Je nach erbrachter Leistung können die Schüler im Sommer ein Laufabzeichen erwerben. Steigerungen der Laufleistung werden auf dem Zeugnis vermerkt.

2.2 Sportabzeichen / Bundesjugendspiele
In den Klassen 3 und 4 werden die Leichtathletik-Bundesjugendspiele mit klassenübergreifenden Mannschaftsspielen durchgeführt. Des Weiteren wird das Sportabzeichen im Rahmen des Sportunterrichts abgenommen.

2.3 Arbeitsgemeinschaft Sport
Um dem Bewegungsdrang der Schüler gerecht zu werden, bietet eine Sportlehrkraft einmal wöchentlich eine Arbeitsgemeinschaft Sport an. Es besteht die Möglichkeit, unter anderem „kleine Spiele“ und Sportspiele durchzuführen. In den Sommermonaten bietet sich der an unsere Schule angrenzende Sportplatz für entsprechende Aktivitäten an.


2.4 Reiten
Im Rahmen der Zusammenarbeit zwischen Schule und Verein findet für Schüler aus dem Weser-Ems-Gebiet jährlich der „Tag des Schulreitens“ statt. Erstmalig nahm die Grundschule Fürstenau im Oktober 2008 mit einer Mannschaft daran teil. Mittlerweile ist der “Tag des Schulreitens“ fester Bestandteil unseres Schulprogramms. Folgende Disziplinen können gemeldet werden: Ponyspiele, Kür-Dressur, Jump and Run. Um an einer solchen Veranstaltung teilnehmen zu können, müssen die Reiter/innen schon Vorkenntnisse mitbringen und in ihrer Freizeit zusätzliche Übungsstunden absolvieren.
Zudem findet im Ganztag eine Reit-AG für Kinder statt, die noch keine Vorkenntnisse im Reiten haben.

2.5 Mobilität
Für die Kinder des dritten Schuljahres wird jedes Jahr im Rahmen der Verkehrserziehung das ADAC–Turnier durchgeführt. Die Schüler üben auf dem Schulhof und bereiten sich auf den Wettkampf vor. Die Sieger fahren zu weiteren Turnieren.
Die Kinder des 4. Schuljahres absolvieren ihre Fahrradprüfung im Realverkehr.

2.6. LOW-T-Turnier
Alle 2 Jahre findet vor den Osterferien der LOW- T –Tenniscup in Kooperation mit dem Tennis Bezirksverband Weser Ems statt. Alle Kinder der Schule nehmen daran teil, die Jahrgangssieger nehmen an den Stadtmeisterschaften auf Samtgemeindeebene teil. Eltern und Förderverein unterstützen dieses Sportprojekt tatkräftig.

2.7 Zahngesundheit
Im Sinne der Vorsorge und des Gesundheitsschutzes besucht das Team Zahngesundheit vom Landkreis Osnabrück unsere Schule.
Im Rahmen der Fluoridierungsmaßnahmen werden die Zähne der Kinder in Abständen von ca. drei Monaten (4x im Jahr) mit Einverständnis der Eltern fluoridiert. Die Erstklässler erhalten bei ihrem ersten Termin eine Unterrichtsstunde, in der ihnen die Wichtigkeit des Zähneputzens näher gebracht wird.

2.8 Gesunde Ernährung/gesundes Frühstück
Um Eltern und Kinder für eine gesunde Ernährung, ein gesundes Frühstück zu sensibilisieren, führen die Klassen im Rahmen der Unterrichtseinheit „Unsere Ernährung“ unterschiedliche Projekte durch. Außerdem ist das Frühstück der Schüler Thema von Elternabenden, da die Lehrer häufig beobachten, dass Kinder ohne Frühstück oder stattdessen mit Süßigkeiten zur Schule geschickt werden.
In Klasse 1 gibt es u. a. im Herbst einen Apfeltag, an dem mit Unterstützung einiger Eltern verschiedene Apfelgerichte hergestellt werden.
In Klasse 2 regt ein gemeinsames Frühstück die Schüler an, auch zu Hause und in der Pause Obst, Gemüse und Vollkornprodukte zu essen.
Im 3. und 4. Schuljahr stehen Projekte wie „Brotbacken“ oder „Kartoffeltag“ mit dem Kuhlhoff in Bippen auf dem Programm. In einigen Klassen steht das Zubereiten eines gemeinsamen Frühstücks zu besonderen Anlässen im Laufe eines jeden Schuljahres auf dem Programm. Dabei wird dann auch die Elternschaft mit einbezogen.
Ein wichtiger Baustein der gesunden Ernährung stellt die Teilnahme am Schulobstprogramm dar. Dreimal in der Woche erhalten unsere Kinder kostenlos eine Obst-oder Gemüseportion, die von den Eltern zubereitet wird.

2.9 Projekt „Mein Körper gehört mir“
Im Rahmen des Sexualunterrichts führen die 4. Schuljahre an drei, in wöchentlichem Abstand aufeinander folgenden Tagen ein Projekt durch. Dabei spielt eine Theatergruppe aus Osnabrück den Schülern unterschiedliche Situationen vor, die ihnen verdeutlichen sollen, sich bei unerwünschten Annäherungen zu widersetzen, deutlich NEIN zu sagen und ggfs. Hilfe zu suchen.
Da diese Veranstaltung sehr kostenaufwändig ist, werden wir finanziell regelmäßig großzügig von den örtlichen Banken und dem Förderverein unterstützt.

2.10 Sportförderunterricht
In den ersten Klassen wird der Sportförderunterricht angeboten. Hieran nehmen Kinder teil, die noch Unterstützung in grob- und feinmotorischen Bereichen haben. Der Unterricht wird zusätzlich mit 2 Sportstunden durch eine Sportlehrkraft mit Zusatzqualifikation erteilt.



3. Musisch-kulturelle Erziehung
Die Schüler unserer Schule haben neben der Teilnahme an den musischen Unterrichtsfächern Musik, Kunst, Gestaltendes Werken und Textiles Gestalten, die Möglichkeit, durch zusätzliche Angebote eigene musische Interessen zu vertiefen:

3.1 Schulchor
Seit dem Schuljahr 2008/2009 gibt es an unserer Schule einen Schulchor. Dieses Angebot erfolgt im Ganztag für die Kinder der Klassen 1 - 4.
Die Übungsstunden beginnen immer mit einer Aufwärmphase zur Stimmbildung. Anschließend werden neue Lieder erarbeitet oder Lieder für Auftritte wiederholt und geprobt. Leichte Kanons bereiten die Kinder auf das mehrstimmige Singen vor.
Das Erlebnis von Gemeinschaft und die Freude am Singen bei der Erarbeitung von Liedern soll geweckt und erhalten werden. Bei Feiern und Auftritten, auch in der Gemeinde der Stadt Fürstenau, erleben die Schüler hautnah, was es heißt, vor Publikum aufzutreten und den Erfolg mit Applaus zu spüren. Bei der CD-Aufnahme für die Fürstenauer Weihnachts-CD 2009 konnten die Kinder im Fürstenauer Tonstudio miterleben, wie CD-Aufnahmen entstehen.
Besonders talentierte Kinder zeigten auf der Präsentationsveranstaltung des KOV eindrucksvolle Gesangsdarbietungen, teilweise selbst komponiert.

3.2 Musical-AG, klasseninterne Theateraufführungen, Einschulungsfeiern
Sowohl im AG-Band der dritten und vierten Klassen als auch in den Klassen selber werden regelmäßig kleine Theaterstücke oder auch jährlich ein größeres Musical erarbeitet. Jeweils Schüler des dritten Jahrgangs bereiten am Ende des Schuljahres die Einschulungsfeier für die neuen ersten Klassen vor.
Die Arbeit an solchen Aufführungen fördert die Ausdauer der Schüler und stärkt ihr Selbstbewusstsein. Schon manches kleine und große Talent wurde so entdeckt.

Besuch von Theateraufführungen und Veranstaltungen in unserer Schule
Regelmäßig besuchen wir in der Vorweihnachtszeit die umliegenden Bühnen zu altersgerechten Weihnachtsaufführungen. Die Schüler kommen so zu ersten Kontakten mit dem Kulturbetrieb der umliegenden Städte.
Im 2. Schulhalbjahr laden wir – oft gesponsert durch unseren Förderverein – ein Ensemble, wie z. B. das Klaviertheater Santa oder die Kinderoper Bad Salzuflen, in unsere Schule ein. Unsere Aula mit der bestehenden Bühne bietet in unserer Schule schon richtige Theateratmosphäre.
Regelmäßig werden auch die umliegenden Freilichtbühnen mit ihren Kindertheaterstücken besucht.
In der Adventszeit treffen sich morgens die verschiedenen Jahrgänge jeweils an einem Wochentag zu einer Adventsfeier beim Adventskranz. Am lebendigen Adventskalender der Kirchengemeinde nimmt die Schule regelmäßig teil. Die Veranstaltung findet in der Aula statt. Eine Frühschicht während der Adventszeit vor dem Unterricht wird in festgelegten Zeitabschnitten geplant.

3.4 Benefizveranstaltung
Erstmalig wurde im Schuljahr 2010/11 eine Benefizveranstaltung zugunsten unseres indischen Patenkindes und eines Kinderheimes in Japan durchgeführt. In einer Castingshow zeigten über 80 Kinder ihre vielseitigen Talente. In festgelegten Zeiträumen wird diese Veranstaltung wiederholt, auch in Kooperation mit Nachbarschulen.

3.5 Kunstdruck im Klassenraum

Auf Vorschlag der Kunstlehrer gibt es bei uns in jedem Klassenraum kostengünstige Kunstdrucke von namhaften Vertretern der Kunstgeschichte (unter dem Aspekt der Zugänglichkeit für Grundschüler), die in Wechselrahmen gespannt sind. Sie sind in den einzelnen Klassenräumen mit Angabe des Künstlers und des Bildtitels aufgehängt.
Ziel dieser Aktion ist es, dass jedes Kind durch den Klassenraumwechsel nach jedem Schuljahr 3 - 4 namhafte Künstler in seiner Grundschulzeit kennen gelernt hat. Die Klassen- bzw. Kunstlehrer vermitteln hierbei den Zugang zum Bildexemplar und dem dazugehörenden Künstler.
Kunst, Werken und Textiles Gestalten werden epochal unterrichtet, sodass die Kinder verschiedene Techniken und unterschiedliche Materialien kennen lernen.

3.6 Zusammenarbeit mit der Kreismusikschule
Seit dem Schuljahr 2007/2008 bietet die Kreismusikschule Osnabrück an unserer Schule Blockflötenkurse für Erst- und Zweitklässler im Anschluss an den Unterricht an.



4. Religiöse Erziehung
Die Fachgruppe Religion stimmt darin überein, dass die kontinuierliche Arbeit am Schulprogramm und ein ständiger Austausch innerhalb der Fachgruppe und darüber hinaus die Qualität unserer Arbeit sichert.

4.1 Ausgangssituation
Die Grundschulkinder kommen aus unterschiedlichen Lebenssituationen. Bei vielen Schüler/innen ist eine gelebte religiöse Erziehung in den Familien nicht zu erwarten. Nur wenige bringen traditionelle christliche Werte und entsprechendes Hintergrundwissen ein.
Es ist aber festzustellen, dass viele Schüler/innen getauft sind und einer christlichen Kirche angehören; ca. zwei Drittel der Kinder sind evangelisch und ein Drittel ist katholisch getauft. Ein wachsender Teil ist ungetauft bzw. muslimischer Herkunft.
Das gesamte Kollegium unterstützt die religiöse Arbeit an unserer Schule.


4.2 Unterricht im Fach Religion
In den ersten und zweiten Schuljahren wird Religion im Klassenverband ökumenisch unterrichtet. Da die Kinder aus vier verschiedenen Kindergärten kommen und zu neuen Lerngruppen zusammengefasst werden, wäre es für die Schüler/innen ein großes Problem, wenn sie die wachsende Klassengemeinschaft für den Religionsunterricht verlassen müssten.
Durch die notwendige Zusammenarbeit der Religionslehrkräfte werden Denkweisen, Traditionen, Bräuche und Frömmigkeitsformen der Konfessionen ausgetauscht und im Unterricht eingebracht. Daraus erwachsen sind ökumenische Gottesdienste.

4.3 Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden
An unserer Schule besteht ein enger Kontakt zu der evangelischen und zu der katholischen Kirchengemeinde. Es finden regelmäßig Gottesdienste für den dritten und vierten Schuljahrgang in der jeweiligen Kirche statt. Die Kinder in den vierten Klassen sind mit ihren Eltern zu einem ökumenischen Abschlussgottesdienst und die Erstklässler sind zu einem ökumenischen Einschulungsgottesdienst eingeladen. Für das erste und zweite Schuljahr finden regelmäßige ökumenische Gottesdienste in der Schule statt.
Außerdem unterstützt unsere Schule Aktionen der Kirchen, z.B. Misereor, das Sternsingen. Spezifische konfessionsgebundene Festtage (Reformationsfest, Aschermittwoch, Zuckerfest) werden begangen und kennen gelernt.

4.4 Patenkind in Indien
Seit Mai 2008 unterstützt die Schule ein Patenkind in Indien. Damit soll den Kindern der Blick für ärmere Länder geöffnet werden. Jeder Schüler/in und jede(r) Lehrer/in der Schule unterstützt mit geldlichen Mitteln das Patenkind.
Neue Schüler/innen und deren Eltern werden über dieses Projekt informiert.