Die Entwicklung der Grundschule Fürstenau –
Grundschule für Schüler aller Bekenntnisse

Unsere heutige Grundschule Fürstenau“ hat ihren Ursprung in der damaligen Öffentlichen Volksschule für Schüler aller Bekenntnisse“, in der bis zum Jahre 1971/72 die Grundschulklassen 1 bis 4 und die Hauptschulklassen 5 bis 9 bzw. 9s unterrichtet wurden.

Als dann die Integrierte Gesamtschule“ in Fürstenau eingerichtet wurde, die ihren Schulbetrieb im Schuljahr 1971/72 aufnahm, gingen die Schüler/innen der 5. Klassen von diesem Schuljahr an über in die neu gegründete Integrierte Gesamtschule“ (IGS) oder in andere weiterführende Schulen der Umgebung.
Der Hauptschulzweig dieser Schule und die Realschule Fürstenau wurden damit zu auslaufenden Schulformen.
Seitdem gab es neben der IGS im Stadtbereich Fürstenau zwei eigenständige Grundschulen, die beide zweizügig geführt wurden: “Die Grundschule für Schüler aller Bekenntnisse“ und als Angebotsschule die „Katholische Grundschule.“
Da die IGS über ein eigenes Schulgebäude verfügte, wurde das Realschulgebäude an der Bahnhofstr.15 (heute Schlossapotheke) frei. Dieses Gebäude wurde ab 1.08.1975 die Heimat der nun eigenständigen Grundschule für Schüler aller Bekenntnisse“. Die Kinder identifizierten sich schnell mit dem neuen, weiß verputzten Schulgebäude, so dass im Volksmund bald nur von der Weißen Schule“ die Rede war.
In den folgenden Jahren meldeten in zunehmendem Maße kath. Eltern aus dem Stadtbereich Fürstenau ihre Kinder in der „Grundschule für Schüler aller Bekenntnisse“ zur Einschulung an. Dieses hatte zur Folge, dass die Schülerzahl in wenigen Jahren von 175 auf 276 stieg und die Schule bald dreizügig geführt werden konnte.
Auf Grund der Zuwanderung von Kindern mit Migrationshintergrund und des Zugangs von Aussiedlerfamilien stieg die Schülerzahl im Schuljahr 1992/93 noch einmal stark an. Im genannten Jahr wurden 96 Kinder eingeschult und erstmals 4 Klassen gebildet.
Dieser Trend setzte sich auch in den folgenden Jahren fort.
Da der Schulraum in der „Weißen Schule“ trotz einiger Um- und Ausbauten, der Nutzung zweier Pavillon-Klassen und einer Auslagerung ins Torhaus des Schlosses nicht mehr ausreichte, war die Samtgemeinde gezwungen neuen Schulraum zu schaffen und beschloss den Bau einer neuen Grundschule.
Am 1.08.1996 konnte die inzwischen vierzügige Grundschule (404 Kinder = 16 Klassen) in das neue Gebäude an der Bürgerschützenstr. 7 einziehen.
2006 feiert die „neue Schule“ mit einem Schulfest schon ihr 10-jähriges Bestehen.
Es besuchen ca. 330 Kinder die Grundschule Fürstenau (Stand Juli 2006).
15 Lehrerinnen, 1 Lehrer, 4 Betreuungskräfte und 2 Vertretungskräfte sorgen für ihr Wohlergehen.
(Verfasst von Herbert Tetzlaff, Rektor von 1975 bis 2005)