Seit vielen Jahren hat unsere Schule eine Patenschaft für ein indisches Kind übernommen. Durch Spenden sorgt unsere Schule dafür, dass unser Patenkind ein Jahr lang in Indien die Schule besuchen kann. Frau Brockel hält für unsere Schule den Kontakt und kümmert sich darum, dass unser Geld an die richtige Stelle kommt.

In diesem Jahr haben wir die Spenden durch eine Benefizveranstaltung eingenommen. Unsere Schülerinnen und Schüler kamen auf die Bühne und sangen, tanzten, turnten, zauberten oder trugen Sketche, Gedichte oder Musikstücke vor. Frau Brockel, Frau Ripperda, Frau Pohl und Frau Hundrup hatten dazu die Kinder in verschiedenen Castings für die Benefizveranstaltung ausgewählt.

Die Aufführung fand nach einer Generalprobe vor einigen Klassen in der Schule am 17.5.2018 um 17 Uhr in unserer Aula statt.

Viele Gäste waren gekommen und alle Sitzplätze schnell belegt. Frau Brockel informierte die Gäste über unser indisches Patenkind und Herr Thomas Kalthoff, der Vorsitzende des Vereins, der sich um die Patenschaften in Indien kümmert, erzählte den Anwesenden, dass er selbst in Indien war, um die Schule zu besuchen, in die Sadiyah (unser indisches Patenkind) geht.

Dann hieß es: Vorhang frei für die Bühnenshow. Die Kinder gaben ihr Bestes und zauberten uns durch ihre tollen Darbietungen ein Lächeln ins Gesicht.

Am Ende der Veranstaltung konnten 524€ eingesammelt werden. Allen Mitwirkenden und Spendern gilt unser herzliches Dankeschön!!!

 

Die NOZ schreibt dazu am 26.5.:

Mit den eigenen Talenten Benachteiligten helfen

Verein Ausbildungshilfe Süd-Indien unterstützt Patenkinder – Spendenaktion

jescFürstenau. Der Verein Ausbildungshilfe Süd-Indien engagiert sich für eine umfassende schulische Ausbildung von benachteiligten Kindern in Süd-Indien. In jedem Jahr werden 300 Euro benötigt, um ein Jahr gute Schulausbildung zu ermöglichen. Jetzt war es wieder so weit. Die Kinder zeigten eine Talentshow. Und die Gäste spendeten fleißig.

Zum Auftakt der Veranstaltung hieß Projektkoordinatorin Sabine Brockel Eltern und Gäste, besonders aber den Vorsitzenden des Vereins, Thomas Kalthoff aus Osnabrück, willkommen. Brockel stellte das Projekt vor. Im Jahr 2011 fand die erste Talentshow zugunsten eines Patenkindes statt. Das erste Patenkind, inzwischen 22 Jahre alt, hat durch diese Unterstützung eine gute Ausbildung erhalten und kann ein eigenständiges Leben führen. Sabine Brockel forderte dazu auf, nicht aufzuhören, von einer besseren Welt zu träumen.

Die zweite Talentshow fand 2014, die dritte jetzt statt. Inzwischen wird das zweite Patenkind Sadiya Sultan unterstützt. Das 2003 geborene Mädchen besucht derzeit eine zehnte Klasse. Sabine Brockel stellte die in ärmlichen Verhältnissen lebenden Eltern des Patenkindes, welches vier ältere Brüder und zwei ältere Schwestern hat und gerne tanzt, singt und Sport treibt, vor. Sie möchte einmal Ärztin werden. „Die Großfamilie wohnt unter einem Dach“, so Brockel. Die Schule stehe in regelmäßigem Kontakt mit dem Patenkind und verfolge seinen Entwicklungsweg. Zu Weihnachten komme dann Post mit einem Dankeschön für die Schule. Weitere Informationen gab es auf der Stellwand im Forum der Schule.

Sodann ging Brockel auf den Verein, bis vor Kurzem von Horst Pöhlmann aus Wallenhorst und jetzt von Thomas Kalthoff geleitet, ein. Kalthoff stellte den Verein und dessen Arbeit vor. Vor Ort in Indien habe er sich über die positiven Wirkungen der Zuwendungen in der entsprechenden Schule überzeugen können. „Wir freuen uns, dass wir momentan 42 Sponsoren haben, die sowohl Kinder als auch Studenten fördern. Das Geld kommt in voller Höhe bei den Institutionen an. Alle sind ehrenamtlich tätig“, betonte Thomas Kalthoff.

Während seines Grußwortes zeigten Bilder aus Indien die Stipendiatin und ihr Umfeld. „Die Schulkinder haben in den vergangenen Wochen ganz fleißig geübt“, leitete Sabine Brockel zur Talentshow über. Ihr Dank galt allen, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben. Sodann zeigten mehr als 50 Kinder ein breites Spektrum ihres Könnens mit Musik und Tanz, Sketch und Witz, Akrobatik und Zauberei und vielem mehr. Oft gab es Szenenapplaus. Und zum Schluss waren die Gäste recht spendierfreudig.

 

 

 

 

 

 

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