RhythmisierungSeit dem Schuljahr 2010/2011 ist an unserer Schule die rhythmisierte Stundentafel eingeführt worden. Alle Stunden werden so weit wie möglich in Doppelstunden unterrichtet.

Rhythmisierung von Unterricht
7:20 Uhr -
Offener Anfang, Lehrer schaffen Angebote
ab 7:30 Uhr - BuddY- Leseprojekte in den Klassen
7:50 Uhr - 9:25 Uhr - 1. Unterrichtsblock (90 Minuten)
- ohne Klingelzeichen –
- mit Frühstückspause -
9:25 Uhr - 9:45 Uhr - 1. große Pause
9:45 Uhr - 11:15 Uhr - 2. Unterrichtsblock (90 Minuten) - ohne Klingelzeichen -
11:15 Uhr - 11:30 Uhr - 2. große Pause
11:30 Uhr - 12:15 Uhr - 3. Unterrichtsblock (45 Minuten), Wechselpause um 12:15 Uhr
ab 12:20 Uhr - Ganztag

Förderunterricht ( s. Konzepte )
2.1. Sprachförderunterricht
Durch den Zuzug von Flüchtlingskindern und Kindern aus europäischen Ländern im Rahmen der Freizügigkeit haben wir mittlerweile Kinder aus 14 Nationen an unserer Schule. Diesem wird Rechnung getragen durch intensiven Sprachförderunterricht sowohl vor der Einschulung als auch in der Schule. Sprachförderung ist an unserer Schule durchgängiges Prinzip für alle Fächer.
Zum 01.02.2016 wird eine Sprachlernklasse eingerichtet, um den Ansprüchen der zugewanderten Kinder in verschiedenen Niveaustufen Rechnung zu tragen.
Für das Verstehen und Gestalten unserer Welt sowie die Teilnahme am späteren gesellschaftlichen Leben ist die Beherrschung der deutschen Sprache unerlässlich. Unbestritten ist auch, dass Sprache in allen Fächern der Schule Medium des Lernens ist. Für den schulischen Erfolg ist Sprache daher unerlässlich.
Kinder, die Wünsche, Erlebnisse, Gedanken, Ziele und Meinungen sprachlich formulieren können, sind zudem in der Lage, selbstständig zu handeln und werden besser integriert und akzeptiert. Alle Experten weisen darauf hin, dass die Zeit vor der Einschulung die günstigste für das Erlernen bzw. Vervollkommnen der deutschen Sprache ist.
Außerdem erhöht sich durch die Wahl dieses Zeitpunktes die Chancengleichheit aller Kinder bei Schulbeginn.
Beim Erlernen der deutschen Sprache planen und gestalten wir die Inhalte und Formen unseres Sprachförderunterrichtes ganz gezielt von den Kindern her, die unsere Sprache erlernen sollen.
Bei ihnen liegt der Schwerpunkt der Förderung zum einen im Erwerb lebens- und schulbedeutsamer Wörter und Sätze und zum anderen im Aufarbeiten und Sichern der aktuellen Unterrichtsinhalte in Sprache, Mathematik und Sachunterricht, damit sie dem Unterricht im Klassenverband besser folgen können.
Bei den Kindern, die bereits über eine gewisse sprachliche Fähigkeit verfügen, greifen wir Situationen, Sachverhalte, Themen und Texte auf, die wir mit ihrem Alltag verknüpfen, um ihr Interesse und ihre sprachliche Kompetenz zu steigern.

2.2 Leseförderung

Dem niedersächsischen Kerncurriculum für das Fach Deutsch ist zu entnehmen, dass neben der inhaltlichen Erfassung eines Textes auch die Lesefreude gefördert werden soll.
Ziel dieser Förderung ist es, die Kinder zu dauerhaften Lesern zu erziehen. Dies wird sicherlich nicht durch die Behandlung eines einzigen Buches im Unterricht zu erreichen sein. Eine vielfältige Beschäftigung mit Büchern während der gesamten Schulzeit ist notwendig.
Für eine eigenständige Orientierung in der schriftsprachlich fixierten Umwelt, für die Bewältigung von Lebenssituationen im Alltag und für Lernsituationen in der Schule ist die Lesefähigkeit die Grundvoraussetzung.

2.3 Mathematische Förderung
Im Unterricht beginnt die Binnendifferenzierung so früh und so umfassend wie möglich, um Leistungsdefizite möglichst früh ausgleichen zu können.
Zusätzlich wird eine Förderlehrerin für die ganz schwachen Schüler/innen eingesetzt.
Regelmäßige Durchführung von Lernstandsdiagnosen sind erforderlich, um schnell auf „Lücken“ bei den Kindern reagieren zu können.

Der Stoffverteilungsplan des Mathematiklehrwerkes „Denken und Rechnen“ ergänzt unseren Förderplan durch Hinweise aufweitere Übungen im Arbeitsheft,zusätzliche Übungskopien aus den Kopiervorlagen,geeignete Seiten aus dem Förderheft für leistungsschwache Kinder geeignete Seiten aus dem Forderheft für leistungsstarke Kinder
2.4 Förderschullehrkräfte/Inklusion
Kinder mit besonderen Problemen im Bereich Lesen, Rechnen und Schreiben werden im Rahmen der sonderpädagogischen Grundversorgung durch Lehrkräfte der Förderschulen Paul–Moor–Schule und der Wilhelm–Busch-Schule gefördert. Die Förderschullehrkräfte unterstützen die Grundschullehrer und stehen allen Lehrkräften beratend zur Seite.



3. Forderunterricht (s. Konzept KOV)
Die Grundschule Fürstenau ist im Kooperationsverbund für Hochbegabung in der Samtgemeinde Fürstenau beteiligt. Hier wird nach einer gemeinsam erarbeiteten Konzeption gearbeitet.
Unsere Fordermaßnahmen ergeben sich in folgenden Bereichen:

Musical/Gesang
Besonders musikalisch talentierte Kinder erarbeiten im Rahmen einer AG ein Musical, das jährlich öffentlich aufgeführt wird.
Zudem erarbeiten Kinder mit besonderen Fähigkeiten im Singen Gesangsdarbietungen im Rahmen des KOV.

Mathematik
In einer gesonderten Mathematik-Forderstunde haben mathematisch begabte Kinder die Möglichkeit, folgende Angebote zu nutzen:KänguruwettbewerbMathematikolympiadeProgrammieren
Schülerzeitung
In der Schülerzeitungs–AG haben talentierte und interessierte Kinder die Möglichkeit, eine Schülerzeitung zu erstellen. Sie erscheint zweimal jährlich und informiert über das Schulleben. Zudem schreiben die Kinder Gedichte und Geschichten, führen Interviews und gestalten die Texte mit Bildern.

WIKI–Projekt
Im Rahmen des KOV der Samtgemeinde erscheint jährlich ein WIKI zu besonderen Themen:Geschichten – WIKIFremde Kulturen-WIKI


4. Projekte
Projekte öffnen den Unterricht und ergänzen die schulische Arbeit. Durch die offene Form haben die Kinder die Möglichkeit, selbstbestimmt und selbstständig Themenbereiche zu erarbeiten. Beispiele für Projekte sindIndien – ProjekttagLeseprojekteMärchen–ProjekttageFächerübergreifende Projekttage mit dem RUZ Noller SchluchtZirkusprojektProjektwoche Gesundheitserziehung
Projekttage am Kuhlhoff



5. Arbeitsgemeinschaften
Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule werden jahrgangsübergreifend in den Klassen 3 und 4 angeboten. So ergeben sich breit gefächerte Angebote:MusicalKochenSchülerzeitungBrettspiele und KartenspieleHolzwerkstattKreatives GestaltenTanzSpiele drinnen und draußenEntspannungsübungen

6. Medienerziehung (s. Konzept)
Die Bedeutung des Computers hat mittlerweile einen sehr hohen Stellenwert erreicht. In fast jeder Berufsausbildung ist der Umgang mit dem Computer Voraussetzung und Bedingung.
Werden Kinder früh spielerisch und selbstverständlich an dieses neue Medium herangeführt, ist die Hemmschwelle gering und die Motivation hoch.
Aufgrund sozialer Unterschiede haben Schüler jedoch nur zum Teil die Möglichkeit den PC mit Internet kennen zu lernen und auch mit ihm umzugehen.
Die Schule kann hier einen sozialen Ausgleich schaffen, indem allen Schülern zunächst die Möglichkeit gegeben wird, den PC zu nutzen.

Durch den Computereinsatz in der Grundschule
- lernen die Schüler den Computer als selbstverständliches Hilfsmittel kennen,
um aktuelle Daten und Informationen zu erhalten.
- lernen die Schüler spielerisch mit Spaß und Freude mit ausgewählten Lernprogrammen.
- lernen allgemeine Arbeitstechniken und Methoden.
- werden wichtige Kompetenzen gefördert, wie z.B. das selbstständige Arbeiten, das Bewerten und Auswählen von Informationen, die Kommunikationskompetenz (sich verständlich ausdrücken, Ergebnisse präsentieren) und die soziale Kompetenz (Zusammenarbeit, Hilfestellung geben).
- können unterschiedliche Lernvoraussetzungen mit verschiedenen Übungsmöglich-keiten individuell aufgefangen werden.

Ausstattung

Computerraum Unsere Schule verfügt über einen Computerraum mit 16 vernetzten Rechnern mit verschiedener Lernsoftware. Alle Computer haben Internetzugang und die Schüler haben durch einen Laserdrucker die Möglichkeit, sich Internetartikel oder eigene Werk auszudrucken.
Jeder Computer ist mit 2 Kopfhörern ausgestattet, damit die Schüler den Arbeitsanweisungen folgen können.

Computer in den KlassenräumenZudem befindet sich in jedem Klassenraum ein Computer, der innerhalb des Unterrichtes zur Differenzierung und als weitere Übungsmöglichkeit genutzt werden kann. Alle Computer haben Internetzugang und sind untereinander vernetzt, so dass die tägliche Nutzung für die Eingabe von „Antolin“ genutzt werden kann.

Neue Medien Im Medienraum befindet sich eine interaktives Whiteboard, an dem die Kinder den Umgang mit verschiedensten interaktiven Lernprogrammen und Präsentationen erlernen. Zudem wurde die Schule mit neuem Beamer und Elmos ausgestattet.

Fortbildungen im Medienbereich

Die neuen Medien und der damit verbundene rasante Fortschritt stellen hohe Anforderungen an alle Kollegen und Kolleginnen. Die Auseinandersetzung mit den „Neuheiten“ auf dem Softwaremarkt, das heißt das Kennenlernen und Auswählen der für unsere Schule geeigneten Softwareprodukte sollte regelmäßig durch die Computerobfrau erfolgen und in den Fachkonferenzen vorgestellt und abgestimmt werden.